Die Formschule
Die bergigen Regionen Südchinas boten durch
ihren Formenreichtum das ideale Gebiet für die Entwicklung der
so genannten Formschule. Über die Beobachtung der Landschafts-
und Flussformen kamen die alten Feng-Shui-Meister zu einer sehr differenzierten
Bewertung der einzelnen Formen hinsichtlich ihrer positiven und negativen
Wirkkräfte und Wirkung auf den Menschen. Das Zusammenwirken von
Bergformen und Flussläufen bestimmte den besten Ort für
eine menschliche Siedlung. Dieser günstige Ort wurde Xue genannt.
Bekannt für seine grundlegenden Werke zur Formschule, so u.a. Klassiker über die Kunst, den Drachen zu wecken, Lehre von der Annäherung von Drachen, Geheime Bedeutung des Universums und Methode der Zwölf-Sprossen-Linie, ist der kaiserliche Feng-Shui-Meister Yang Yun-sung. Er lebte von 840 - 888 nach unserer Zeitrechnung.
Die Formschule wurde zu seiner Zeit Xingshi (Gestaltung und Formen) genannt, heute ist sie unter dem Begriff Luangtou (Berggipfel) bekannt.
Da die Konstellationen der Formschule recht vielfältig sind und ihre Regeln nicht allein mechanisch zu lernen sind, erfolgt die Bewertung oft auch gefühlsmäßig oder intuitiv.
Bekannt für seine grundlegenden Werke zur Formschule, so u.a. Klassiker über die Kunst, den Drachen zu wecken, Lehre von der Annäherung von Drachen, Geheime Bedeutung des Universums und Methode der Zwölf-Sprossen-Linie, ist der kaiserliche Feng-Shui-Meister Yang Yun-sung. Er lebte von 840 - 888 nach unserer Zeitrechnung.
Die Formschule wurde zu seiner Zeit Xingshi (Gestaltung und Formen) genannt, heute ist sie unter dem Begriff Luangtou (Berggipfel) bekannt.
Da die Konstellationen der Formschule recht vielfältig sind und ihre Regeln nicht allein mechanisch zu lernen sind, erfolgt die Bewertung oft auch gefühlsmäßig oder intuitiv.
Die Kompass-Schule
Die Ebenen Nordchinas bieten insgesamt weniger
Kriterien für die Landschaftsbeurteilung anhand von Formen. Hier
war bereits zur Zeit der Sung-Dynastie (960 - 1279 n.u.Z) ein umfangreiches
System zur Bewertung eines Ortes aufgrund der Einflüsse der Himmelsrichtungen
sowie zeitlicher Faktoren entwickelt. Die Bewertung der Energien am
Ort erfolgte mit Hilfe des Kompasses (Luopan), der speziell zu diesem
Zweck entwickelt wurde.
Bereits ca. 1085 n.u.Z. beschrieb Shen Gua den magnetischen Kompass und seine Bedeutung für das System des Feng Shui in einem Buch. Erst nach der Verwendung für Feng-Shui-Bewertungen wurde der Kompass von den Chinesen auch für die Seefahrt eingesetzt. Die Europäer verwendeten den Kompass erst später als die Chinesen. Im Gegensatz zur europäischen Ausrichtung der Kompassnadel nach Norden weist die Nadel des chinesischen Feng-Shui-Luopan nach Süden.
Der chinesische Feng-Shui-Gelehrte Wang Zhi galt als einer der Hauptvertreter der Kompass-Schule. Er lebte zur Zeit der Sung-Dynastie im Norden der Provinz Fukien. Dort verfasste er seine Hauptwerke Kanon des Kerns oder der Mitte und Abhandlung über die Fragen und Antworten. Wesentlicher Bestandteil der Kompass-Schule sind astrologische Berechnungen, die die zeitlich wechselnden Einflüsse in die Betrachtung des Feng Shui integrieren.
Bereits ca. 1085 n.u.Z. beschrieb Shen Gua den magnetischen Kompass und seine Bedeutung für das System des Feng Shui in einem Buch. Erst nach der Verwendung für Feng-Shui-Bewertungen wurde der Kompass von den Chinesen auch für die Seefahrt eingesetzt. Die Europäer verwendeten den Kompass erst später als die Chinesen. Im Gegensatz zur europäischen Ausrichtung der Kompassnadel nach Norden weist die Nadel des chinesischen Feng-Shui-Luopan nach Süden.
Der chinesische Feng-Shui-Gelehrte Wang Zhi galt als einer der Hauptvertreter der Kompass-Schule. Er lebte zur Zeit der Sung-Dynastie im Norden der Provinz Fukien. Dort verfasste er seine Hauptwerke Kanon des Kerns oder der Mitte und Abhandlung über die Fragen und Antworten. Wesentlicher Bestandteil der Kompass-Schule sind astrologische Berechnungen, die die zeitlich wechselnden Einflüsse in die Betrachtung des Feng Shui integrieren.
Die Analytische Schule
Es gibt Personen, die einige Einflüsse, die
an einem bestimmten Ort zu einer bestimmten Zeit auf den Menschen
wirken, direkt wahrnehmen können. Dabei erfolgt die Wahrnehmung
über verschiedene Sinne. Die Genauigkeit der Wahrnehmung kann
dabei sehr unterschiedlich sein. Sie kann von einem mehr oder weniger
unbestimmten Gefühl bis zu einer präzisen Bestimmung der
Art und Stärke der Einflüsse reichen. Die direkte Wahrnehmung
der Energien wird oft auch als Intuitive Schule bezeichnet.
Von einem unbestimmten Gefühl zu einer konkreten Beschreibung der energetischen Verhältnisse an einem Ort kann es ein weiter Weg sein. In der Regel erfordert es einen fundierten theoretischen Hintergrund, um die gemachten Wahrnehmungen richtig einordnen zu können. Es ist gut, wenn man weiß, welche Energien man eigentlich wahrgenommen hat. Wichtig ist aber auch die Möglichkeit, die eigene Wahrnehmung zu einem späteren Zeitpunkt wiederholen zu können. Der Tensor, die moderne Form der Wünschelrute, die L-Rute oder das Pendel können dabei auch dem sensitiv Veranlagten eine große Hilfe sein, seine Wahrnehmung zu differenzieren.
Die Benutzung des Tensors, des Pendels oder anderer Methoden, Energien direkt zu bestimmen, wie z.B. die Kinesiologie, ist jedoch für den weniger sensitiv Veranlagten im allgemeinen unumgänglich. Die klassische Y-Wünschelrute haben die Ägypter und Chinesen schon vor 4.000 Jahren benutzt, um unseren Sinnen verborgene Dinge aufzuspüren. Als ältestes Zeugnis ist ein Gesetz bekannt, erlassen vom chinesischen Kaiser Yu, aus dem Jahr 2.200 v.u.Z. Eigens dafür geschulte kaiserliche Beamte mussten Grundstücke, die für den Bau von Wohnhäusern vorgesehen waren, untersuchen, damit dort kein Gebäude entstünde, wo böse Geister wirken, die Unheil und Krankheit nach sich ziehen.
Diese Art der Bestimmung der Qualitäten eines Ortes nennen wir die Analytische Schule. Sie ist im ost- und südasiatischen Raum heute jedoch eher in Vergessenheit geraten. In Europa werden der Tensor, die L-Rute, das Pendel, die Y-Rute oder andere Rutenformen unter anderem angewandt, um negative Einflüsse auf unsere Gesundheit, die ortsabhängig insbesondere am Schlafplatz wirken, zu erfassen. Mit dem Tensor oder dem Pendel ist u.a. auch möglich, eine Stärkebestimmung störender bzw. auch positiver Energien vorzunehmen. Das ist wichtig, um Feng Shui-Maßnahmen in ihrem Ergebnis besser einschätzen und modifizieren zu können.
Maßnahmen, die aufgrund bestimmter Formschul-Situationen oder Kompass-Schul-Konstellationen vorgenommen werden, können mit Hilfe der Daten, die die Analytische Schule liefert, genauer getroffen werden. Das von den Chinesen überlieferte Wissen über Feng Shui ist keine Philosophie, sondern eine mittels Tensor, L-Rute oder anderer Methoden direkt nachvollziehbare Beschreibung des Verhaltens feinstofflicher Energien und deren Wirkung auf den Menschen.
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Von einem unbestimmten Gefühl zu einer konkreten Beschreibung der energetischen Verhältnisse an einem Ort kann es ein weiter Weg sein. In der Regel erfordert es einen fundierten theoretischen Hintergrund, um die gemachten Wahrnehmungen richtig einordnen zu können. Es ist gut, wenn man weiß, welche Energien man eigentlich wahrgenommen hat. Wichtig ist aber auch die Möglichkeit, die eigene Wahrnehmung zu einem späteren Zeitpunkt wiederholen zu können. Der Tensor, die moderne Form der Wünschelrute, die L-Rute oder das Pendel können dabei auch dem sensitiv Veranlagten eine große Hilfe sein, seine Wahrnehmung zu differenzieren.
Die Benutzung des Tensors, des Pendels oder anderer Methoden, Energien direkt zu bestimmen, wie z.B. die Kinesiologie, ist jedoch für den weniger sensitiv Veranlagten im allgemeinen unumgänglich. Die klassische Y-Wünschelrute haben die Ägypter und Chinesen schon vor 4.000 Jahren benutzt, um unseren Sinnen verborgene Dinge aufzuspüren. Als ältestes Zeugnis ist ein Gesetz bekannt, erlassen vom chinesischen Kaiser Yu, aus dem Jahr 2.200 v.u.Z. Eigens dafür geschulte kaiserliche Beamte mussten Grundstücke, die für den Bau von Wohnhäusern vorgesehen waren, untersuchen, damit dort kein Gebäude entstünde, wo böse Geister wirken, die Unheil und Krankheit nach sich ziehen.
Diese Art der Bestimmung der Qualitäten eines Ortes nennen wir die Analytische Schule. Sie ist im ost- und südasiatischen Raum heute jedoch eher in Vergessenheit geraten. In Europa werden der Tensor, die L-Rute, das Pendel, die Y-Rute oder andere Rutenformen unter anderem angewandt, um negative Einflüsse auf unsere Gesundheit, die ortsabhängig insbesondere am Schlafplatz wirken, zu erfassen. Mit dem Tensor oder dem Pendel ist u.a. auch möglich, eine Stärkebestimmung störender bzw. auch positiver Energien vorzunehmen. Das ist wichtig, um Feng Shui-Maßnahmen in ihrem Ergebnis besser einschätzen und modifizieren zu können.
Maßnahmen, die aufgrund bestimmter Formschul-Situationen oder Kompass-Schul-Konstellationen vorgenommen werden, können mit Hilfe der Daten, die die Analytische Schule liefert, genauer getroffen werden. Das von den Chinesen überlieferte Wissen über Feng Shui ist keine Philosophie, sondern eine mittels Tensor, L-Rute oder anderer Methoden direkt nachvollziehbare Beschreibung des Verhaltens feinstofflicher Energien und deren Wirkung auf den Menschen.
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